PARODONTITIS - THERAPIE

In der westlichen Welt leiden über die Hälfte der Menschen ab dem 45. Lebensjahr an einer Parodontitis (Im Volksmund auch Parodontose).

Eine Parodontitis entsteht aufgrund einer bakteriellen Entzündung des Zahnfleisches und infolgedessen auch des Kieferknochens. Wichtigste Ursache sind bakterielle Biofilme und Beläge, die sich an Zähnen und in Zahnfleischtaschen bilden. Diese bieten eine perfekte Herberge für krankmachende Erreger.

Durch die Entzündung wird der Zahnhalteapparat zerstört. Dieser verankert den Zahn nicht nur im Zahnfleisch sondern über Millionen Bindegewebsfasern vor allem im Knochen. Wird die Zerstörung dieses Zahnhalteapparates nicht durch gezielte Maßnahmen (Entfernung der Beläge und Beseitigung der Entzündung) aufgehalten, kommt es zu einem Abbau des Knochens. Die Zähne verlieren endgültig ihren Halt und müssen entfernt werden.

Parodontitis-Therapie

Hauptursache der Parodontitis ist schlechte oder falsche Mundhygiene.

Zusätzliche Risiko-Faktoren für eine Parodontitis sind:

Tabakkonsum (Raucher haben ein 4-6fach höheres Risiko).
Diabetes (insb. bei schlecht eingestelltem Blutzucker).
Genetische Veranlagungen.
Zeit der Schwangerschaft (durch veränderten Hormonhaushalt).

Was sind die Folgen einer Parodontitis?

Rotes, geschwollenes Zahnfleisch.
Zahnfleischbluten.
Länger aussehende, locker werdende Zähne.
Wandernde Zähne.
Mundgeruch.

Die chronische Entzündung der Zahnfleischtaschen kann Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit haben. Durch das Ausschwemmen der Bakterien in den Blutkreislauf kann es zu zusätzlicher Belastung des Immunsystems oder des Herz-Kreislauf Systems kommen.

Wir bekämpfen Parodontitis wirksam.

Ziel der Behandlung ist der entzündungsfreie Zustand des Zahnhaltegewebes. Die Therapie beginnt mit einer Vorbehandlung. Diese Prophylaxe-Sitzung beinhaltet professionelle Zahnreinigung und ein individuelles Mundhygiene-Training. Danach erfolgt eine Intensivreinigung der Zahnfleischtaschen unter lokaler Betäubung. Wichtig sind der Abtrag entzündeter Gewebe und die Glättung der Wurzeloberflächen, um die Anheftung der bakteriellen Biofilme zu verhindern. Dazu werden Ultraschall- und Handinstrumente sowie ein speziell entwickeltes, schonendes System namens Vector® verwendet. Bei einem agressiven Krankheitsverlauf sollten begleitend eine Bakterienspektrum-Untersuchung sowie Antibiotika-Gabe erfolgen.

 

Parodontitis Laser

Zusätzliche Desinfektion durch Laser.

Der Laser-Therapie kommt eine besondere Bedeutung zu. Durch das punktuell einsetzbare Licht des Lasers werden nach mechanischer Entfernung zusätzlich gezielt die Bakterien in den Knochentaschen bekämpft. Das umgebende Gewebe wird geschont und der Heilungsverlauf des Zahnhalteapparates gefördert.

Was ist wichtig für einen Behandlungserfolg?

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die lebenslang beobachtet werden muss. Entscheidend sind regelmäßige Kontrollen und eine dauerhaft optimale häusliche Mundhygiene. Dabei ist die Zahnzwischenraumhygiene durch Bürstchen besonders wichtig.

Ebenso wichtig ist die regelmäßige Nachbehandlung (Recall). So können Problemstellen frühzeitig erkannt und zuvor erreichte Behandlungserfolge durch wiederholte Zahnreinigungen stabilisiert werden.

Je nach Erkrankungsausmaß sind zwischen 2 und 4 Kontroll-Termine pro Jahr erforderlich.

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